ZUSAMMENFASSUNG

Der indirekte Anlass zu dieser Monographie ist der 670. Jahrestag der ersten Gedenkschrift der Kirche und der Pfarrei Sveti Križ (Heiliges Kreuz) in Začretje in dem ältesten bis jetzt vorhandenen Verzeichnis aller Pfarreien des Zagreber Bistums, das im Jahre 1334 von dem Archidiakon Ivan (Johannes) aus Velika Gorica aufgestellt wurde, sowie alle in der Einführung dieser Monographie erwähnten Jahrestage.

Die Pfarrei Sveti Križ (Heiliges Kreuz) war einmal viel geräumiger, weil aus ihrem Gebiet 1653 die neue Pfarrei in Zabok und im Jahr 1726 in Bedekovčina gegründet wurden. Der erste Kirchenpatron in der Zeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert war die Grafenfamilie Keglević. Im 19. Jahrhundert waren es Familien Sermage, Schlippenbach und Vranyczany (diese Familie auch in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts). Die heutige Pfarrei des Heiligen Kreuzes war Mitte des 17. Jahrhunderts aufgebaut (die ältesten aufbewahrten Teile stammen aus der Zeit der Gotik), und ihr Hauptaltar 1705. Zu der Zeit war der Hauptaltar, wie in allen christlichen Kirchen an der Ostseite, dort wo heute der Haupteingang steht. Diese Änderung fand von 1767 bis 1778 statt, weil der lokale Friedhof um 1740 zuerst vom Marktplatz zu den westlichen Anhängen hinter der Kirche gerückt wurde, um den Straßenbau durch den Ort in Richtung Krapina zu ermöglichen und hundert Jahre danach (1850) wurde er auf den Berg bei Čveka versetzt, wo es sich auch heute befindet. Die Aussicht des Ortes und des Hauptplatzes erforderte also große Änderungen auf der Kirche selbst. Ihren jetzigen schönen und stolzen Glockenturm ließ 1734-1738 der damalige sehr verdiente Pfarrer Josip Thausy errichten. Erwähnenswert ist auch “die Beweinung Christi” (Oplakivanje Isusa Krista), das gotische Relief aus dem 15. Jahrhundert, das im fach-kundigen Kreisen gut bekannt ist, leider aber nicht unter uns, aus Heiligen Kreuz. Das Relief befindet sich noch immer wegen der Restaurierung im Institut für Restauration in Zagreb. Außer der Pfarrkirche befinden sich in der Pfarrei noch drei sehr schöne und wertvolle Kapellen, von denen die Kapelle des heiligen Vid auf Komor (366 m Meereshöhe ) schon im oben erwähnten Verzeichnis aus dem Jahr 1334 ihren Platz findet, während die zwei anderen viel jünger sind: die Kapelle der Mutter Gottes in Klupci und die Kapelle der heiligen Anna in Završje. Die erste bestand sicher schon im Jahre 1502, weil sie 1676 von dem Visitator, als heiliggesprochen im Jahr 1502 nach Zagreber Bischof Stjepan (Stephan), erwähnt wurde. Die Kapelle der heiligen Anna wurde erstmals 1627 erwähnt. Außer diesen drei Kapellen waren damals noch sechs Kapellen vorhanden: Kapelle der heiligen Jelena in Zabok (nach der Begründung der Pfarrgemeinde wurde sie zur Pfarrkirche); die Kapelle des heiligen Antonius in Grabrovec; die Kapelle der heiligen Margarete in Mirkovec; die Kapelle des heiligen Lovro in Donja Šemnica; die Kapelle des heiligen Jakobus in Trnovec und die Kapelle des heiligen Wolfgang (Vuk) in Kovačevec.

Durch diesen langen Zeitraum wurde die Pfarrei sicher von ungefähr 50 Pfarrer geleitet, von denen uns nur 24 Namen und die Namen ihrer 120 Kapläne bekannt vorkommen, sowie 18 Priester, die aus der Pfarrei des Heiligen Kreuzes stammen. Im Jahr 1797 zählte die Pfarrei 2 892 Gemeindemitglieder, davon nur 2 160 Erwachsene. Die größte Zahl der Gemeindemitglieder, ca. 11500 hatte die Pfarrei 1936, während sie heute 25 Dörfer, 2003 Familien und 7.366 Gemeindemitglieder umfasst. Der Ort Sveti Križ Začretje hat 300 Familien und 1.000 Einwohner. Das Pfarrarchiv und die Bibliothek besitzen sehr wertvolle Urkunden und Bücherexemplare aus dem 17., 18. und 19. Jahrhundert. Überwiegend sind es liturgische Bücher, Missale und gottesdienstliche Bücher.

An der östlichen Seite des Platzes wurde das Schloss des Heiligen Kreuzes untergebracht, das zum ersten Mal 1662 in schriftlichen Urkunden erwähnt wurde, als die Söhne von Juraj III Keglević unter sich den väterlichen Besitz aufteilten. Mitte des 18. Jahrhunderts gingen Schloss und Großgrundbesitz durch die Heirat in den Besitz der Grafen Sermage und danach Schlippenbach und Vranyczany über, die vor dem ersten Weltkrieg das Schloss zusammen mit dem Großgrundbesitz an Kroatische Banovina (autonome Provinz) verkauften, so dass das Schloss noch heute von den Einwohnern „Banovina“ genannt wird. Im Jahr 2001 wurde das Schloss von Dr. sci. Janko Mršić gekauft, dessen Absicht war, das Schloss restaurieren zu lassen, um in dem das Kroatische Zentrum für die Erneuerungen in der Informatik zu eröffnen.

Nach den historischen Quellen datieren die ersten organisierten Formen der weltlichen Macht in Začretje an den Beginn des 16. Jahrhunderts. In Začretje fand eine Sitzung des Kroatischen Landtages statt. Laut Beschluss des Landtages wurde Kroatien im Jahr 1860 in Gespanschaften eingeteilt und Sveti Križ gehört zu Varaždiner Gespanschaft, sowie das ganze Kroatische Zagorje, während sich in Sveti Križ der Sitz der Untergespanschaft von Toplice und Sveti Križ befand. Lavoslav Vukelić war ihr Sekretär. Die örtliche Bibliothek und der Lesesaal begannen 1876 mit der Arbeit und der Freiwillige Feuerwehr im Jahr 1884. Im Laufe der Jahre änderte sich die Organisation der weltlichen Macht so, dass die Herrschaft in Sveti Križ Začretje als eine Gemeinde organisiert wurde, danach als eine Ortsgemeinschaft im Rahmen der Gemeinde Zabok, um sich 1993 wieder als eine Gemeinde laut des Gesetzes über die lokale Selbstverwaltung und Verwaltung mit Verwaltungs-mitgliedern zu organisieren, die von dem Gemeinderat, der Behörde und dem Gemeindevorstand zusammengestellt wird.

Die Volksschule wurde in Sveti Križ am 13.04. 1838, in Temovec 24.04. 1940 , in Sekirišće 18.12. 1945 , in Kozjak 04.11.1946 , in Mirkovec in dem Gebäude des Genossenschaftsheims am 01.09.1947 gegründet. Das erste zeitgenössische Grundschulgebäude wurde am örtlichen Markt im Jahre 1914 erbaut. Im Jahre 1974 bekommt Začretje eine sehr wertvolles neues Gebäude der Grundschule mit der Oberfläche von 2878 m2, die dann von 1080 Schülern besucht wurde, während es im Jahr 2004 nur noch 564 Schüler blieben. Das Gebäude ist ein Autorwerk der Architekten Tomislav Krznarić und Tomislav Odak. Im Jahr 1998 wurde ein neues schönes Objekt der dislozierten Schule in Mirkovec mit 440 m² eröffnet. Seit der Begründung der Volksschule ist der Unterricht bis heute von über 300 Lehrern erteilt worden.

In den letzten 40 Jahren blüht in Sveti Križ ein in vielen Vereinen verzweigtes kulturelles und unterhaltendes Leben sowie in den Blasen Orchestern „Ivo Tijardović-Regeneracija” und “Pačetanci”, “Die Woche der Kultur, Unterhaltung und des Sports”, KUD “Lavoslav Vukelić”, “Cvrkutići” und die Etno-Gruppe “Zvirek”, Museale Sammlung von Stjepan Jačmenica; einige Sängerchöre und Sportvereine. Der letzte Teil der Monographie ist unserer Grundschule, ihren Lehrern und Schülern, sowie ihren mannigfaltigen Tätigkeiten gewidmet. Wir bringen die Liste aller Schullehrer und Schüler aus Sveti Križ sowie aller Schüler mit einer Abschlussprüfung nach der beendeten 8. Klasse : in 48 Generationen gibt es uns 4177. Ebenfalls haben wir auch die wertvollsten und belohnten literarischen Beiträge einiger unserer Schüler ausgewählt.

Aus der Pfarrei stammen 4 Wissenschaftler - Universitätsprofessoren und sieben Künstler, die in dem ganzen Staat aber auch im Ausland bekannt sind.

Hundertvierzig Gemeindemitglieder haben eine hohe Fachausbildung, fünfzig eine höhere und 125 Jugendliche sind Studenten. Letzten Endes ist das Buch mit zahlreichen historischen und zeitgenössischen Photos bereichert worden.

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